Gedichte

Lichtschattenspiele

Rittersporne, Hybriden -

getränkt in Kobaltblau.

Vom Licht des Morgens beschienen:

die Kelche, benetzt von Tau.

Blütenversunken, beklommen,

wenn man die Bläue spürt.

In Kürze bald wieder zerronnen:

das, was so unvergesslich berührt.


Lichtschattenspiele, delphinisch,

fast schon euphorisch geschmückt.

Schemenhaft kurz, doch einschließlich

dem, was für immer verzückt.


Hans Walter Voigt

2011


Weitere Texte

 

Fotos

 

Weitere Fotos